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Unfallrecht.Werts Rechtsanwalt Werner Werts
Psyche

Schmerzensgeld bei Posttraumatische Belastungsstörung

Psychische Unfallfolgen sind Verletzungen, keine Befindlichkeiten. Nach einem unverschuldeten Unfall liegt die Orientierungsspanne bei etwa 1.000 € bis 60.000 €, abhängig von Schwere und Verlauf.

Orientierungswerte

SchweregradTypischer VerlaufOrientierungsspanne
Anpassungsstörung Vorübergehende psychische Beeinträchtigung, ambulante Behandlung 1.000 € – 5.000 €
PTBS, mittel Diagnostizierte PTBS, längere Therapie, Fahrangst 5.000 € – 20.000 €
PTBS, chronisch Chronifizierter Verlauf, Erwerbsbeeinträchtigung 20.000 € – 60.000 €

Orientierungsspannen aus der veröffentlichten Rechtsprechungspraxis (Schmerzensgeldtabellen), an das heutige Niveau angepasst. Keine Gewähr, keine Beratung im Einzelfall; die konkrete Bemessung hängt von Behandlungsverlauf, Dauerfolgen und den Umständen des Falls ab.

Einordnung

Angstzustände, Flashbacks, Fahrangst und die posttraumatische Belastungsstörung sind ersatzfähige Gesundheitsverletzungen (§ 823 BGB). Voraussetzung ist die fachärztliche Diagnose und die Abgrenzung von bloßer Unannehmlichkeit; die Bemessung folgt Dauer, Therapieaufwand und Teilhabebeeinträchtigung.

Der häufigste Fehler: Betroffene „reißen sich zusammen" und suchen erst spät psychotherapeutische Hilfe, die Versicherung bestreitet dann den Unfallbezug. Früh zum Facharzt, Diagnose nach ICD dokumentieren lassen, Therapieverlauf sammeln.

Häufige Fragen

Wie hoch ist das Schmerzensgeld bei Posttraumatische Belastungsstörung?
Die veröffentlichte Rechtsprechung bewegt sich je nach Schwere und Verlauf in einer Größenordnung von etwa 1.000 € bis 60.000 €. Maßgeblich sind Behandlungsdauer, Dauerfolgen, Alter und die Umstände des Einzelfalls; die Tabelle oben zeigt die typischen Stufen.
Sind diese Beträge garantiert?
Nein. Es handelt sich um Orientierungsspannen aus veröffentlichten Entscheidungen, angepasst an das heutige Niveau. Jede Bemessung ist eine Einzelfallentscheidung; die konkrete Einordnung Ihres Falls übernehmen wir in der kostenfreien Ersteinschätzung.
Was bekomme ich zusätzlich zum Schmerzensgeld?
Alle materiellen Schäden: Behandlungskosten und Zuzahlungen, Fahrtkosten, Verdienstausfall, Haushaltsführungsschaden und bei Dauerfolgen Renten- und Zukunftsschäden. Diese Positionen übersteigen das Schmerzensgeld bei ernsten Verletzungen häufig deutlich.
Die Versicherung hat bereits einen Betrag angeboten. Annehmen?
Erst prüfen lassen, insbesondere keine Abfindungserklärung unterschreiben. Erstangebote liegen erfahrungsgemäß unter dem Rechtsprechungsniveau, und eine Abfindung schneidet künftige Ansprüche bei Spätfolgen ab.

Schmerzensgeld bei Posttraumatische Belastungsstörung prüfen lassen

Schildern Sie Verletzung, Behandlungsverlauf und Unfallhergang, gern mit Attesten als Anhang. Sie erfahren kostenfrei, in welcher Größenordnung Ihr Anspruch liegt und welche weiteren Positionen dazukommen.

Schmerzensgeldrechner

Wir prüfen Ihren Fall kostenfrei und melden uns binnen 24 Stunden an Werktagen.

Auf dem Smartphone können Sie Schäden und Schreiben direkt abfotografieren.

Ihre Angaben werden verschlüsselt übertragen und ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet. Eine Anfrage wahrt keine Frist.